Brandmeldeanlagen

Brandmeldeanlagen

Die Brandmeldeanlage soll durch frühes Erkennen eines Brandes einen hohen Schutz für Personen und Sachwerte gewährleisten. In der Industrie, im Handel, in Tiefgaragen, Schulen, Museen und vielen anderen Einrichtungen sind immer häufiger Brandmelde- und Alarmierungsanlagen anzutreffen. Aber auch autarke Melder in privaten Haushalten setzen sich immer mehr durch. Die Akzeptanz gegenüber technischen Einrichtungen, die Einsicht in die Notwendigkeit, aber auch der technische Fortschritt (z.B. die Verringerung von Fehlauslösungen, die gesunkenen Kosten sowie das verbesserte Design der Melder) haben zur Folge, das immer mehr Brandmeldeanlagen und Rauchmelder zum Einsatz kommen. Auch hat der Gesetzgeber dem erhöhten Sicherheitsbedarf Rechnung getragen, so dass in vielen Landesbauordnungen Rauchmelder zum Pflichtbestandteil geworden sind.

Rauchmelder in Privathaushalten

Statistiken zeigen, das in Ländern in denen Rauchmelder viel verbreiteter sind als in Deutschland, die Todesrate durch Brände sich deutlich verringert hat. So haben in den USA bereits 95% und in Schweden 70% der Privathaushalte Rauchmelder. In Deutschland waren es dagegen vor wenigen Jahren nur 7%. Nur 35% aller Brände brechen in der Nacht aus. Aber diese verursachen 70% aller Brandtoten. Dabei ist nicht einmal das Feuer selbst Schuld. Die meisten Brandopfer sterben an Rauchvergiftung. In einem stark verqualmten Raum wird man bereits nach 3 Atemzügen besinnungslos und schon nach 10 Atemzügen kann der Tod eintreten. Bei der Auswahl von geeigneten Meldern sollte man sich beraten lassen, denn was nützt ein Melder am falschen Platz oder von minderer Qualität (Rauchmelder für 3,50€, wo schon eine gute Batterie 5,00€ kostet), wenn es um das Leben der ganzen Familie geht.

Bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen

In vielen Bauverordnungen werden Brandmeldeanlagen gefordert. So zum Beispiel in den Bauverordnungen für Beherbergungs-, Verkaufs- und Versammlungsstätten. Bauordnungsrechtlich geforderte Brandmeldeanlagen haben einen hohen Stellenwert. Der Aufbau und Betrieb derartiger Anlagen regelt sich nach der DIN 14675. In dieser Industrienorm ist klar dargestellt, wer für welchen Teil, vom Konzept bis zur Abnahme, zuständig ist. Um zu gewährleisten, dass nur qualifizierte Firmen derartige Brandmeldeanlagen Planen und Errichten, wird eine Zertifizierung verlangt. Die Ausführung einer solchen Anlage richtet sich nach der deutschen Industrienorm DIN VDE 0833-2. In dieser Norm werden Festlegungen über die Art und Anzahl von Meldern, deren Platzierung, Übertragungswege, usw. getroffen. Sie ist die Grundlage für die Ausführungsplanung einer Brandmeldeanlage. Eine nicht unwesentliche Rolle für den Erhalt der Funktionsfähigkeit spielt die Wartung und Instandhaltung von Brandmeldeanlagen. Brandmeldeanlagen sind wartungspflichtig. Sie sind in regelmäßigen Abständen durch eine autorisierte Fachfirma zu prüfen. Diesen Teil des Betriebs von Gefahrenmeldeanlagen, zu denen auch die Brandmeldeanlagen gehören, regelt die DIN VDE 0833-1.

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